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Zur Stabilisierung des Leistungspotentials bei hohen physischen und psychischen Anforderungen, in der Rekonvaleszenz und bei allgemeiner Instabilität. Paste mit hochkonzentrierten, schnell verfügbaren Nährstoffen, Elektrolyten, Vitaminen und hochwertigen Aminosäuren im Applikator.
Wissenschaftliche Informationen
Regeneration des Pferdes
In bestimmten physischen und psychischen Streßsituationenist der Organismus des Pferdes auf eine hochkonzentrierte, schnell verfügbare Zusatzversorgung mit Vitaminen, Elektrolyten, Spurenelementen und Aminosäuren angewiesen. Dies gilt im besonderen nach extremen körperlichen Anstrengungen im Training und Wettkampf, aber auch nach Transporten, in der Rekonvaleszenz nach Erkrankungen und Operationen, im
Haarwechsel und bei allgemeiner Instabilität oder Schwäche, verbunden mit Appetitlosigkeit. EQUISTRO ENERGY BOOSTER
ermöglicht eine schnelle und sichere Supplementierung des Pferdes mit lebens- und leistungsnotwendigen Nährstoffen. Im Applikator sind die Nährstoffe einfach zu verabreichen; die gesicherte Aufnahme, die gute Resorption und Verfügbarkeit und die komplexe Mischung der Nährstoffe bewirken eine:
physische Stabilisierung, schnelle Regeneration, Appetitsstimulierung durch Vitamin B-Komplex,
Förderung der Sauerstoffaufnahme der Muskulatur, Neutralisation von Stoffwechselabbauprodukten und Stabilisierung der Zellmembrane durch Vitamin E,
geregelte Blutbildung durch Eisen,
schnelle Wiederherstellung der vollen Leistungsfähigkeit und Erhöhung der Leistungsbereitschaft durch Stoffwechseloptimierung durch essentielle Aminosäuren,
Substitution von Schweißverlusten,
Verbesserung der Reizleitung zwischen Nervensystem und Muskulatur durch Mineralstoffe und Elektrolyte.
Die Nährstoffe
Vitamine des B-Komplexes werden im Dickdarm des Pferdes unter normalen Umständen in ausreichender Menge durch die Darmflora gebildet. Bei übermäßiger Anstrengung und Streß, Durchfall, Verstopfung oder Fehlgärung ist eine Unterversorgung aber ebenso möglich wie durch toxische Futterinhaltsstoffe.
Das Vitamin B1 (Thiamin, Aneurin) hat wichtige Funktionen im Energiestoffwechsel zu erfüllen. Der Bedarf liegt bei 3 mg pro kg Futtertrockensubstanz und erhöht sich bei Arbeitsleistung bis zum Doppelten. Als Zeichen eines Vitamin B1-Mangels treten Appetitlosigkeit, Gewichtsverluste, Nervosität, unkoordinierte Bewegungen der Hinterhand und allgemeine Schwäche auf.
Für Vitamin B2 wird der Normalbedarf mit 2,2 mg/kg Futter TS angegeben.Vitamin B6, Niacin (Nicotinsäure) und Pantothensäure haben eine Schlüsselfunktion im gesamten Stoffwechsel. Cholin beeinflußt den Fettstoffwechsel und spielt bei der Übertragung von Nervenreizen eine wichtige Rolle.
Vitamin B12 ist im Zusammenhang mit Kobalt für die Blutbildung wichtig, bei Anaemien kann es zusätzlich zu einer Eisenversorgung verabreicht werden. Inosit ist für den Stoffwechsel der Muskelzellen von Bedeutung.
Das Vitamin E begünstigt den Stoffwechsel und die Sauerstoffversorgung der Muskulatur, zum Teil auch im Zusammenhang mit Selen. Vitamin E schützt außerdem Vitamin A, ß-Carotin und ungesättigte Fettsäuren vor Oxidation und erhält somit deren Wirksamkeit.
Der Bedarf beim Pferd liegt bei 0,25 mg pro kg KGW, bei Rennpferden werden gezielt während der Tage höchster Beanspruchung 1 bis 3 g Vitamin E pro Tag gegeben. Bei der Weißmuskelkrankheit der Fohlen werden die Selen- und Vitamin E-Zufuhr erhöht. Das Tying up Syndrom tritt fast ausschließlich bei Rennpferden auf. Vitamin E- und Selenmangel sind auslösender Faktor.
Meist nach intensivem Training oder Rennen sind Steifheit und Nachschleifen der Hinterhand zu erkennen, nervöse Pferde können erste Anzeichen aber bereits vor der Arbeit zeigen. Die Rückenmuskulatur ist verspannt, der Rücken sogar etwas verkrümmt. Die Belastung der langen Rückenmuskeln, besonders in der Lendenregion, ist für das Pferd schmerzhaft (Ahlswede, 1991).
Eisen (Fe) wird zur Bildung des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin und des Muskelfarbstoffes Myoglobin benötigt. Folglich spielt das Eisen eine wichtige Rolle für die Sauerstoffversorgung durch die roten Blutkörperchen und damit für die Bewegungsleistung.
Der Eisenbedarf ist abhängig von Eisenverlusten über Milch, Schweiß und Blutverluste infolge starken Parasitenbefalls oder Verletzungen. Eisenverluste über Schweiß können mit 20 mg Eisen pro kg Schweiß (Schmidt, 1984) kalkuliert werden. Unterversorgungen mit Eisen äußern sich in Leistungsschwäche, Appetitlosigkeit, Blutarmut und Gewichtsverlusten. Eine gezielte Ergänzung mit Eisen kann notwendig werden bei stark verwurmten Pferden und zeitweilig bei Hochleistungspferden (Ahlswede, 1991).
Die hohe Elektrolytkonzentration im Pferdeschweiß bedingt besonders bei länger anhaltendem Training und harter Muskelarbeit einen Mehrbedarf an Mineralstoffen wie Ca, P, Mg, Na, K und Zn sowie Cl. Zum Teil entstehen, wie bei Na und Cl, Verluste im Bereich von über 100 g / Tier, die einer gesonderten Substitution bedürfen (s. auch EQUISTRO ELECTROLYT 7). Bei anderen Mineralstoffen und Spurenelementen kann die entstandene Unterversorgung durch schnell verfügbare Nährstoffzubereitungen wie in EQUISTRO ENERGY BOOSTER ausgeglichen und die Regeneration und die Erholungsphase verkürzt werden.
Kaliumverluste über den Schweiß betragen etwa 1,5 g pro kg (Lindner, 1983). Im Zusammenhang mit hohen Schweißverlusten und einseitigen Kraftfutterrationen oder auch Durchfällen ist eine verminderte Kaliumversorgung denkbar. Hieraus können Leistungsschwäche, Müdigkeit und eine herabgesetzte Futteraufnahme resultieren, einhergehend mit einer Belastung des Wasser- und Wärmehaushaltes. Ein Kaliumgehalt im Blutserum wird kritisch bei einem Wert unter 12 mg / dl. Die Probe muß allerdings vor der Arbeitsbelastung genommen werden, da der Kaliumgehalt nach Belastung für kurze Zeit abfällt. Der Kaliumgehalt der Trockensubstanz der Gesamtration sollte wenigstens 0,4 % betragen, bei Pferden mit erheblichen Schweißverlusten bis zu 0,9 % (Ahlswede, 1991).
Das Magnesium erfüllt vorwiegend Funktion im Bereich des Muskel- und Nervenstoffwechsels. Der Bedarf läßt sich durch 0,2 % TS im Futter abdecken. Bei Mangel zeigen sich Erschöpfung, unsicherer Gang, Nervosität, Muskelzittern und Krämpfe. Ein Magnesiumgehalt im Blutserum von 1,4 bis 2,5 mg / dl spricht für eine normale Versorgung, 1,0 bis 1,4 mg / dl für einen leichten Mangel. Durch Gaben leicht verfügbaren Magnesiums (z. B. MgO) erhofft man sich ein vom Nervenkostüm her gelassen erscheinendes Sportpferd und die Verhinderung eines Leistungsabfalles im Energiehaushalt (Ahlswede, 1991).
Zink hat u. a. Funktionen bei Fermentreaktionen im Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel. Die zu empfehlende tägliche Versorgung mit Zink liegt bei 50 mg pro kg Futtertrockensubstanz. Da Schweiß ca. 10 mg Zink / 1 kg enthält, kann durch starkes Schwitzen Zinkmangel und dadurch eine Verstärkung von Stressreaktionen enstehen (Ahlswede, 1991).
Anwendung & Darreichung
Pferd 500 kg Bereich Tagesration Zeitraum
Allgemein In der Rekonvaleszens, bei Instabilität und Appetitlosigkeit 20 g 2 x pro Woche
Sportpferde Zur kurzfristigen Leistungsverbesserung, bei Training, Transport und 6 Std. vor Wettkampfbeginn 20 g 2 x pro Woche
Analyse
Zusammensetzung Traubenzucker, DLMethionin, LLysin, Vitaminvormischung, Kaliumchlorid, Magnesiumgluconat
Gehalt an Inhaltsstoffen
Rohprotein 18,0 %
Rohfett 0,0 %
Rohfaser 0,0 %
Rohasche 6,5 %
Calcium 0,1 %
Phosphor 0,0033 %
Magnesium 0,9 %
Natrium 1,18 %
Gehalt an Zusatzstoffen/kg
Vitamin E 100.000 mg
Vitamin B1 7.200 mg
Vitamin B2 7.200 mg
Vitamin B6 1.350 mg
Vitamin B12 45.000 mcg
Cholinchlorid 6.480 mg
Nikotinsäure 13.500 mg
CaPantothenat 4.500 mg
Eisen 2.200 mg
Inositol 2.250 mg
Zink 800 mg
Darreichungsform Paste, Ergänzungsfutter
20 g/ml ausreichend für 1 Ration bei einem 500 kg schweren Pferd
Darreichungsart Über Maulspritze
Handelsform 10 Injektionen à 20 g
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